Archive for the 'partizipative Methoden' Category

Schule und Partizipation

Hier eine Literaturliste, die ich empfehle zur ersten Annäherung an das Thema „Schule und Partizipation“:

Literaturliste Schule und Partizipation, Andreas Schönefeld

Schule und Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

Schule und Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

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König der Kinder. Kinderrechte

Janusz Korczak,*1878, war Arzt, Schriftsteller, Erzieher und Reformpädagoge, Pole jüdischen Glaubens und wurde zur Legende, da er im August 1942 mit „seinen“ 200 Kindern aus einem jüdischen Waisenhaus im Warschauer Ghetto nach Treblinka zusammen in den Tod ging. Seine Biographin Betty Jean Lifton nennt Ihr großartiges (!) Buch über ihn: „Der König der Kinder“ (dt. Ausgabe 1990).

Korczak steht in der Pädagogik und Demokratiegeschichte für die Ausformulierung von Rechten der Kinder. Er möchte diese Rechte in einer Verfassung verankert sehen. In seinem Alltag in verschiedenen Kinderheimen führt er Gremien und Öffentlichkeit, Transparenz ein mittels der Versammlung der Kinder, der Zeitung der Kinder und dem Gericht der Kinder.

Damit ist Korczak einer der wichtigen Väter der heutigen Bemühungen um Partizipation von Kindern und Jugendlichen und der Einführung von Verfassungen in Kindertageseinrichtungen nach dem schleswig-holsteinischen Modell „Kinderstube der Demokratie“.

Lifton fasst aus Kroczaks Büchern „Wie man ein Kind lieben soll“ und „Das Recht des Kindes auf Achtung“ die Erklärung der Rechte des Kindes nach Korczak zusammen (rechtsverbindliche Kinderrechte wurden erst 70 Jahre später von der UN 1989 mit der internationalen Kinderrechtskonvention verabschiedete):

Janusz Korczak. Der König der Kinder, Foto Andreas Schönefeld

Janusz Korczak. Der König der Kinder, Foto Andreas Schönefeld

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Weitere Demokratie-Kitas

Die Kita Kurt Pohle ist eine Demokratie-Kita, Foto Andreas Schönefeld

Die Kita Kurt Pohle aus Husum ist eine von bisher zehn ausgezeichneten Demokratie-Kitas, Leiterin Anke Petersen (4.vl oben), Foto Andreas Schönefeld

Gestern, am 2.2.2017, wurden weitere Kitas aus Schleswig-Holstein geehrt als zertifizierte Demokratie-Kitas. Sie erhielten in Kiel eine Urkunde durch die Staatssekretärin Anette Langner (Sozialministerium).

AWO-Geschäftsführer, Michael Selck: Die Partizipationsbewegung in unseren 58 Kitas hat auch eine große Wirkung auf die gesamte Organisation. Wir sind am Anfang der Entwicklung. Der Weg ist richtig. Es gibt keine Alternative zur Demokratie.

Michael Selck, Geschäftsführer der AWO Schleswig-Holstein 2014 zu Beginn des Projektes alle Kitas werden partizipativ, Foto Andreas Schönefeld

Michael Selck, Geschäftsführer der AWO Schleswig-Holstein 2014 zu Beginn des Projektes: Alle unserer Kitas werden partizipativ, Foto Andreas Schönefeld

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Demokratie-Kita

Die erste bundesweit zertifizierte und ausgezeichnete „Demokratie-Kita“ ist das Dolli Einstein Haus in Pinneberg. Pressebericht aus dem Pinneberger Tageblatt vom 10.1.2017. Auch der „Spiegel“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe vom 7.1.2017 (2/2017, S. 135) davon unter „Malen, was stört“.

Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit überreicht der Leiterin Ute Rodenwald und den 180 Kinder der AWO-Kita die Zertifizierungs-Urkunde.

Kirstin Ahlheit

Kirstin Alheit, Foto: Andreas Schönefeld

Vor 15 Jahren begann man in Schleswig-Holstein das Konzept der „Kinderstube der Demokratie“  zu entwickeln. Das Kieler Institut für Partizipation und Bildung hat nun auch die  Qualitätsstandards für eine Demokratie-Kita entwickelt. Dieses bundesweit einmalige Projekt wird unterstützt vom Land Schleswig-Holstein, der Aktion Mensch, der Robert-Bosch-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Caritas und dem Deutschen Kinderschutzbund.

Foto: Andreas Schönefeld

Foto: Andreas Schönefeld

Sieben weitere Kitas werden in den nächsten Tagen und am 2.2.2017 in Kiel ausgezeichnet. Einladung hier: AWO Einladung

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Andreas Schönefeld

Andreas Schönefeld

Andreas Schönefeld, Multiplikator für Partizipation

Teamfortbildungen, Seminare, Workshops zu Themen der Partizipation, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren, Beteiligungsprojekte, Kinderrechte und Verfassungen für Kita, Heim, Hort und Schule

 

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Postkarte

Werbepostkarte für meine Arbeit als Multiplikator für Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

Werbepostkarte für meine Arbeit als Multiplikator für Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

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Das Bundeskinderschutzgesetz zwischen Anspruch und Realität

Zu eine Tagung über das nun seit vier Jahren geltende Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) lud heute die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in den Deutschen Bundestag Fachleute aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit und Wissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit ein.

Gut besucht, Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen , konzentrierter Austausch, viele Beiträge aus dem Publikum, viele Details mit Hinblick auf die Gesetzgebung und die anstehende Evaluation des Gesetzes durch die Bundesregierung.

Prof. Dr. Raingard Knauer (Die Kinderstube der Demokratie) stand für präventiven Konzepte in Form von Beteiligungsverfahren und Beschwerdemöglichkeiten.

Prof. Dr. Knauer (Mitte), Foto Andreas Schönefeld

Prof. Dr. Knauer (Mitte), Foto Andreas Schönefeld

 

Prof. Dr. med. Michael Tsokos (Mitautor: Deutschland misshandelt seine Kinder, 2014, Co-Autorin Saskia Guddat): täglich werden in Deutschland 500 Kinder misshandelt, fordert:

Lösungsansätze von Prof. Dr. med Michael Tsokos, Foto Andreas Schönefeld

Prof. Dr. med Michael Tsokos, Foto Andreas Schönefeld

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„BEBuB“: Beteiligen, Einmischen, Beschweren und Besserwerden. Ein neues Beschwerdebewusstsein und –verfahren

BEBuB in Kita, Schule, Hort, Heimerziehung und Jugendarbeit?

Beim Thema Beschwerden, Beschwerdeverfahren, Beschwerdemanagement tun wir uns sehr „schwerer“. Hier gibt es noch keine ausgereiften, erprobten Verfahren. Hier sind wir gefordert, Ideen und Verfahren zu entwickeln, zu erproben und zu verfeinern. Wir brauchen einen positiv aufgeladenen Begriff von Beschwerde. Wir brauchen einen Kulturwandel. Daher möchte ich einen neuen Ansatz vorstellen und Vorschläge unterbreiten, wie wir geeignete Verfahren für unsere eigene Einrichtung erarbeiten. Ich mache BEBuB, das heißt, ich beteilige mich, ich mische mich ein, ich beschwere mich (nenne meine Ideen, Wünsche und Bedürfnisse). Es soll besser werden! Dieser umfassende gesellschaftliche Vorgang wird beschrieben.

Der ganze Artikel als PDF hier: BEBuB Beteiligen, Einmischen, Beschweren und Besserwerden. Ein neues Beschwerdebewusstsein und -verfahren. Andreas Schönefeld

Anbei Methode 3:6:5 zur Bearbeitung von Ideen, Wünschen, Bedürfnissen als  PDF: 3:6:5 Methode angewandt für BEBuB

 

Elemente für BEBuB. Praxisbeispiel aus der Kita Kurt Pohle Husum. Skizze Andreas Schönefeld

Elemente für BEBuB.
Praxisbeispiel aus der Kita Kurt Pohle Husum. Skizze Andreas Schönefeld

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Eine Kita-Verfassung erstellen. Wie machen wir das?

Kinder haben verbriefte Rechte wie wir Großen auch. Sie haben zum Beispiel die Rechte auf Verfahren der Beteiligung und Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten. Ohne diese Rechte festgeschrieben zu haben, bekommt eine Kita seit 2012 keine Betriebserlaubnis mehr. In einer Verfassung versucht ein Kita-Team all die Rechte festzuschreiben, die sie den Kindern zugestehen will. Wie dieses Ringen um Rechte und Machtabgabe aussehen kann, beschreibt dieser Artikel, der in leicht gekürzter Fassung in Februarausgabe 2016 von „klein&groß“, 2-3/16, erscheinen wird.

Hier mein Orginaltext als PDF: Eine Kita-Verfassung erstellen Andreas Schönefeld

 

Visitenkarte 2  für Druck

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Fortbildungen – Module

Fortbildungen - Module

 

Es gibt im deutschsprachigen Raum bisher zwei umfassende Konzepte zur Partizipation in Kindertagesstätten.

1. „Die Kinderstube der Demokratie“

2. „Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“

Zuerst wurde „Die Kinderstube der Demokratie“ vor gut zehn Jahren in Schleswig-Holstein entwickelt. Es geht um die Rechte der Kinder und Selbst-Bildung.

Es wurden zwei dreitägige Fortbildungen / Module entwickelt, um mehr Partizipation in der Kindertagesstätte zu ermöglichen.

1. Die Entwicklung eines Beteiligungsprojektes

2. Die Entwicklung einer Kita-Verfassung

Das Konzept „Mitentscheiden und Mithandeln“ in der Kita“ (2011-2013 entwickelt) basiert auf dem vorherigen und betont einen weiteren Aspekt. Kinder wollen helfen, ein solches Engagements gilt es zu fördern.

Auch zu diesem Konzept gehören die zwei dreitägigen Fortbildungen/Module Beteiligungsprojekt und Kita-Verfassung.

Zu beiden Konzepten gibt es ausgebildete Multiplikatoren für Partizipation.

Neben den beiden Fortbildungen Beteiligungsprojekt und Kitaverfassung sind heute auch noch Fortbildungen zum Thema Beschwerdeverfahren, Elternbeteiligung und Mitarbeiterbeteiligung gefragt.

Diese Angebote habe auch ich als zertifizierter Multiplikator für Partizipation der beiden Konzepte in meinem kleinen Bauchladen.

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