Archive for the 'partizipative Methoden' Category

Das Bundeskinderschutzgesetz zwischen Anspruch und Realität

Zu eine Tagung über das nun seit vier Jahren geltende Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) lud heute die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in den Deutschen Bundestag Fachleute aus den Bereichen Jugendhilfe, Gesundheit und Wissenschaft sowie die interessierte Öffentlichkeit ein.

Gut besucht, Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen , konzentrierter Austausch, viele Beiträge aus dem Publikum, viele Details mit Hinblick auf die Gesetzgebung und die anstehende Evaluation des Gesetzes durch die Bundesregierung.

Prof. Dr. Raingard Knauer (Die Kinderstube der Demokratie) stand für präventiven Konzepte in Form von Beteiligungsverfahren und Beschwerdemöglichkeiten.

Prof. Dr. Knauer (Mitte), Foto Andreas Schönefeld

Prof. Dr. Knauer (Mitte), Foto Andreas Schönefeld

 

Prof. Dr. med. Michael Tsokos (Mitautor: Deutschland misshandelt seine Kinder, 2014, Co-Autorin Saskia Guddat): täglich werden in Deutschland 500 Kinder misshandelt, fordert:

Lösungsansätze von Prof. Dr. med Michael Tsokos, Foto Andreas Schönefeld

Prof. Dr. med Michael Tsokos, Foto Andreas Schönefeld

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„BEBuB“: Beteiligen, Einmischen, Beschweren und Besserwerden. Ein neues Beschwerdebewusstsein und –verfahren

BEBuB in Kita, Schule, Hort, Heimerziehung und Jugendarbeit?

Beim Thema Beschwerden, Beschwerdeverfahren, Beschwerdemanagement tun wir uns sehr „schwerer“. Hier gibt es noch keine ausgereiften, erprobten Verfahren. Hier sind wir gefordert, Ideen und Verfahren zu entwickeln, zu erproben und zu verfeinern. Wir brauchen einen positiv aufgeladenen Begriff von Beschwerde. Wir brauchen einen Kulturwandel. Daher möchte ich einen neuen Ansatz vorstellen und Vorschläge unterbreiten, wie wir geeignete Verfahren für unsere eigene Einrichtung erarbeiten. Ich mache BEBuB, das heißt, ich beteilige mich, ich mische mich ein, ich beschwere mich (nenne meine Ideen, Wünsche und Bedürfnisse). Es soll besser werden! Dieser umfassende gesellschaftliche Vorgang wird beschrieben.

Der ganze Artikel als PDF hier: BEBuB Beteiligen, Einmischen, Beschweren und Besserwerden. Ein neues Beschwerdebewusstsein und -verfahren. Andreas Schönefeld

Anbei Methode 3:6:5 zur Bearbeitung von Ideen, Wünschen, Bedürfnissen als  PDF: 3:6:5 Methode angewandt für BEBuB

 

Elemente für BEBuB. Praxisbeispiel aus der Kita Kurt Pohle Husum. Skizze Andreas Schönefeld

Elemente für BEBuB.
Praxisbeispiel aus der Kita Kurt Pohle Husum. Skizze Andreas Schönefeld

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Eine Kita-Verfassung erstellen. Wie machen wir das?

Kinder haben verbriefte Rechte wie wir Großen auch. Sie haben zum Beispiel die Rechte auf Verfahren der Beteiligung und Beschwerde in persönlichen Angelegenheiten. Ohne diese Rechte festgeschrieben zu haben, bekommt eine Kita seit 2012 keine Betriebserlaubnis mehr. In einer Verfassung versucht ein Kita-Team all die Rechte festzuschreiben, die sie den Kindern zugestehen will. Wie dieses Ringen um Rechte und Machtabgabe aussehen kann, beschreibt dieser Artikel, der in leicht gekürzter Fassung in Februarausgabe 2016 von „klein&groß“, 2-3/16, erscheinen wird.

Hier mein Orginaltext als PDF: Eine Kita-Verfassung erstellen Andreas Schönefeld

 

Visitenkarte 2  für Druck

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Fortbildungen – Module

Fortbildungen - Module

 

Es gibt im deutschsprachigen Raum bisher zwei umfassende Konzepte zur Partizipation in Kindertagesstätten.

1. „Die Kinderstube der Demokratie“

2. „Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“

Zuerst wurde „Die Kinderstube der Demokratie“ vor gut zehn Jahren in Schleswig-Holstein entwickelt. Es geht um die Rechte der Kinder und Selbst-Bildung.

Es wurden zwei dreitägige Fortbildungen / Module entwickelt, um mehr Partizipation in der Kindertagesstätte zu ermöglichen.

1. Die Entwicklung eines Beteiligungsprojektes

2. Die Entwicklung einer Kita-Verfassung

Das Konzept „Mitentscheiden und Mithandeln“ in der Kita“ (2011-2013 entwickelt) basiert auf dem vorherigen und betont einen weiteren Aspekt. Kinder wollen helfen, ein solches Engagements gilt es zu fördern.

Auch zu diesem Konzept gehören die zwei dreitägigen Fortbildungen/Module Beteiligungsprojekt und Kita-Verfassung.

Zu beiden Konzepten gibt es ausgebildete Multiplikatoren für Partizipation.

Neben den beiden Fortbildungen Beteiligungsprojekt und Kitaverfassung sind heute auch noch Fortbildungen zum Thema Beschwerdeverfahren, Elternbeteiligung und Mitarbeiterbeteiligung gefragt.

Diese Angebote habe auch ich als zertifizierter Multiplikator für Partizipation der beiden Konzepte in meinem kleinen Bauchladen.

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Endlich erschienen. Das Praxisbuch. Mitentscheiden – Mithandeln

Praxisbuch

 

Hier ist es. Das lang ersehnte Praxisbuch. Sehr anschaulich wird von Rüdiger Hansen und Raingard Knauer beschrieben, wie in Kitas mehr Partizipation/Beteiligung/Mithandeln eingeführt werden kann. Dazu gehören Beschwerdeverfahren, Beteiligungsprojekte, Kita-Verfassungen, Beteiligung auch schon der Kleinen unter drei Jahren und Beteiligung der Eltern. Es ist ein gelungendes Praxisbuch. Das Warten hat sich gelohnt. Bitte, kauft und lest es in den Kitas. Bitte, lieber Träger von Kitas, nehmt dieses Buch zur Kenntnis.

Das Konzept „Mitentscheiden und Mithandeln“ ist eine Erweiterung des Konzeptes „Kinderstube der Demokratie“ um den Aspekt „sich engagieren wollen“. Auch schon Kinder wollen helfen, zusammenarbeiten, kooperieren. Hier geht es um Mithandeln. Daher betont das Buch Gesellschaftliches Engagement und Engagementförderung. Ein langjähriger Schwerpunkt der Bertelsmann Stiftung, in deren Verlag auch das Buch erschien.

Wer sich engagiert, „Demokratie ist, sich einmischen in die eigenen Angelegenheiten“ Max Frisch, will auch mitentscheiden oder beschwert sich, weil sie/er Wünsche und Ideen hat, wie es besser sein könnte.

So ist es immer auch in den fünf kleinen Heften, die von Leon und Jelena erzählen, hier werden Beschwerden zu Beteiligungsprojekten! Super! Sehr anschauliche Geschichten. Kauft auch die, Sie helfen Euch in den Kitas und verdeutlichen die Idee von Partizipation in Kindertagesstätten. Lest sie Euren Kindern vor.

Bücher Leon und Jelena

Hier sind das Praxisbuch und die Hefte zu bestellen: Kita: jung bewegt

 

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Mehr Partizipation in Sitzungen

Wie können wir Sitzungen partizipativer, aktiver, effektiver, erfrischender gestalten?

Hier eine gemalte Landschaft, ein Flipchart dazu:

Gestaltung und Foto: Andreas Schönefeld

Gestaltung und Foto: Andreas Schönefeld

Hier auch als PDF Partizipation in Sitzungen. Ich denke die Bilder und Stichworte können für sich unkommentiert stehen bleiben. Wir kennen wahrscheinlich das meiste, haben es schon einmal mitbekommen, davon gehört oder können einzelne Methoden recherchieren. Mein Bild soll als schneller Überblick, als Erinnerung, als Hilfsmittel für die nächsten Sitzungen dienen.

Im Netz habe ich noch 11 Tipps für effektive Meetings und Besprechungen gefunden. Eine große Methodendatenbank führt auch das Deutsche Kinderhilfswerk auf seiner Internetseite. Dort finden sich spezifische Partizipationsmethoden, sonstige Methoden und Spiele. Ganz toll!

Die Idee dieser bildlichen Zusammenstellung bekam ich nach einem Seminar der politischen Bildung im Berliner August-Bebel-Institut. Alexandra Kramms Workshop am 17.2.15 hieß „Sitzungen partizipativ gestalten“. Gekommen waren Teilnehmer aus Vereinen, Initiativen, Parteien und Arbeitszusammenhängen aller Art. Vier Stunden lang trugen wir unsere Fragen, Kenntnisse und Methoden zusammen, exemplarisch trainierten und gestalteten wir eine Sitzung. Alexandra Kramm (Trainerin, Coach, Moderatorin) moderierte uns durch dieses Feuer von Ideen und Methoden. Dank dafür.

 

 

 

 

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