Archive for the 'mehr Demokratie in der Kommune' Category

Mitmachen? Wie geht Demokratie?

Valentin Seehausen, 19 Jahre, einer der jüngsten Bundestagskandidaten, Foto Andreas Schönefeld

Valentin Seehausen, 19 Jahre, macht was, einer der jüngsten Bundestagskandidaten 2009, Foto: Andreas Schönefeld

Parteipolitisches Engagement ist das nicht fruchtbar?

Zwänge, nur eine Meinung nach außen vertreten, zu viel Zeitaufwand!

Die Parteien sind doch Minderheitsorganisationen, sie haben so wenige Mitglieder.

Das ist ja peinlich, dass die wenigen Aktiven in den Parteien, so viel politischen Einfluss haben.

Sind nicht viele nur in den Parteien, um Karriere zu machen und um ihre eigenen Interessen zu sichern?

Grüner Parteitag Berlin 2009, Foto: Andreas Schönefeld

Grüner Bundesparteitag Berlin 2009, Foto: Andreas Schönefeld

Wie wäre es wenn?

Wie lässt sich eine Haltung entwickeln, damit sich Politik, Einmischung, Mitwirkung lohnt?

Continue Reading »

No responses yet

Was machst Du für die Gesellschaft?

Engagierst Du Dich in Deiner Gemeinde, im Ort, in Deiner Stadt, im Kiez?
In der Jugendarbeit, in Vereinen, in (Bürger-)Initiativen, in einer Gewerkschaft, als Klassensprecher, in einer Partei?
Was kannst Du geben?

Hier eine kleine Geschichte.

Es passierte nach einer Podiumsdiskussion 2008 vor der Kommunalwahl in der knapp 9.000 Einwohner großen Stadt Niebüll, in Nordfriesland, in Schleswig-Holstein, ganz oben an der dänischen Grenze, vor den Inseln, Föhr, Amrum und Sylt. Vertretern aller Parteien hatten sich im Niebüller Gymnasium (Friedrich-Paulsen-Schule) vorgestellt. Nachher standen wir noch vor der Schule, Anja Rosengren und ich, beide Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Niebüll und Region. Da fragte uns ein junger Mann: „Was sagt Ihr dazu …, was macht Ihr …, müsst Ihr nicht …“. Anja antwortete: „Müssen, müssen wir schon einmal gar nichts“ … und … „was machst Du für die Gesellschaft?“

Valentin Seehausen, Bundestagskandidat 2009, Foto: Andreas Schönefeld

Valentin Seehausen, 2009, Foto: Andreas Schönefeld

Da war es passiert. Diese Frage traf tief.

Continue Reading »

No responses yet

Postkarte

Werbepostkarte für meine Arbeit als Multiplikator für Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

Werbepostkarte für meine Arbeit als Multiplikator für Partizipation, Foto Andreas Schönefeld

No responses yet

Mehr Partizipation in Sitzungen

Wie können wir Sitzungen partizipativer, aktiver, effektiver, erfrischender gestalten?

Hier eine gemalte Landschaft, ein Flipchart dazu:

Gestaltung und Foto: Andreas Schönefeld

Gestaltung und Foto: Andreas Schönefeld

Hier auch als PDF Partizipation in Sitzungen. Ich denke die Bilder und Stichworte können für sich unkommentiert stehen bleiben. Wir kennen wahrscheinlich das meiste, haben es schon einmal mitbekommen, davon gehört oder können einzelne Methoden recherchieren. Mein Bild soll als schneller Überblick, als Erinnerung, als Hilfsmittel für die nächsten Sitzungen dienen.

Im Netz habe ich noch 11 Tipps für effektive Meetings und Besprechungen gefunden. Eine große Methodendatenbank führt auch das Deutsche Kinderhilfswerk auf seiner Internetseite. Dort finden sich spezifische Partizipationsmethoden, sonstige Methoden und Spiele. Ganz toll!

Die Idee dieser bildlichen Zusammenstellung bekam ich nach einem Seminar der politischen Bildung im Berliner August-Bebel-Institut. Alexandra Kramms Workshop am 17.2.15 hieß “Sitzungen partizipativ gestalten”. Gekommen waren Teilnehmer aus Vereinen, Initiativen, Parteien und Arbeitszusammenhängen aller Art. Vier Stunden lang trugen wir unsere Fragen, Kenntnisse und Methoden zusammen, exemplarisch trainierten und gestalteten wir eine Sitzung. Alexandra Kramm (Trainerin, Coach, Moderatorin) moderierte uns durch dieses Feuer von Ideen und Methoden. Dank dafür.

 

 

 

 

No responses yet

Demokratie in Mega-Städten

Suketu Metha und Carolin Emcke, Foto: Andreas Schönefeld

Suketu Metha und Carolin Emcke, Foto: Andreas Schönefeld

 

Einmal im Monat, sonntags, ist die Publizistin Carolin Emcke “Auf der Suche nach der Demokratie – oder: Öffentlichkeit und Misstrauen”. Dazu lädt sie unter dem Titel “streitraum” in die Berliner “schaubühne” am Kudamm ein. Auf dem Podium internationale Gäste. Einen Platz im Publikum kann jede/r für 2,50 Euro bekommen (gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung). Ab 12 Uhr heißt es: Vorhang auf für kurze Einführungen, vielleicht einen Vortrag, dann Gespräche auf dem Podium und mit dem Publikum. Ich liebe diese Sonntage. Hier die bisherigen Vorträge auf Video.

Heute war der Schriftsteller Suketu Metha zu Gast. Sein Thema: Das geheime Leben der Städte. Vielfach preisgekrönt wurde er durch seine Reportagen “Bombay. Maximum City“. Zur Zeit schreibt er an einem Buch über Imigrationsgeschichten nach New York.

Ist Demokratie, Bürgerbeteiligung in den ständig wachsenden Mega-Städten noch möglich? Bombay ist zur Zeit die wohl größte Stadt der Welt mit geschätzten 20-25 Millionen Einwohnern.

Carolin Emcke schreibt im Nachwort zu “Bombay. Maximum City”:

“In dem unaufhaltsamen Hype einer permanet expandierenden Stadt hinkt jeder Versuch, steuernd einzugreifen und zu gestalten, dauernd hinterher. Es ist der Horror einer unkontrollierbaren Entwicklung der sozialen Verelendung, des Zerfließens aller stabilen rechtsstaatlichen, infrastrukturellen oder auch nur städteplanerischen Strukturen. Und Metha schreckt nicht davor zurück, auszubuchstabieren, was das heißt: der Verlust des Gewaltmonopols, ein zerfallendes Gemeinwesen, wachsende Ungleichheit, marodierende Banden und ihre soziale Bindungskraft, allgegenwärtige Korruption in öffentlicher und privater Gestalt.”

 

 

No responses yet

Bürgerbeteiligung. Der Film: Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung

Foto: Andreas Schönefeld

Foto: Andreas Schönefeld

 

In dieser Woche ist der Dokumentarfilm “Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung” von Anna Ditges in den Deutschen Kino angelaufen.

Tatort: Köln. Köln-Ehrenfeld. Mitten im Herzen Ehrenfelds liegt das Industieareal der ehemaligen Helioswerke, teils eine Brache, teils belebt und beliebt durch einen Musikclub, Handwerkern, Händler und Restauration. Ein Investor will nun eine Shopping Mall auf dem Gelände errichten. Die Anwohner und Nutzer protestieren. Eine Bürgerinitiative entsteht. Der Bezirksbürgermeister vermittelt. Ein Bürgerbeteiligungsverfahren wird eingeführt. In Arbeitsgruppen mit kompetenten Bürgern entstehen Visionen und Modelle. Über die Schulverwaltung wird der Vorschlag zum Bau einer Schule eingebracht. Man einigt sich mehrheitlich auf den Bau einer innovativen Grundschule. Die Inklusive Universitätsschule soll gebaut werden. So aktuell auch der Beschluss des Rates der Stadt Köln. Doch eine dort ansässige Tischlerei hat schon aufgegeben.

Die Ehrenfelder Filmemacherin Anna Ditges filmt zwei Jahre lang diesen Prozess und zeigt Investoren, Verwaltung, Nutzer und die Bürgerinitiative. Siehe auch folgende Ankündigung.

Der Film zeigt uns die Menschen rund um und auf dem Helios-Areal. Er ist vielleicht ein gutes Lehrstück in Sachen Demokratie und Bürgerbeteiligung. Interessant wird es sein, den Blog der Bürgerinitiative  zu verfolgen. Gelingt wirklich die gemeinsam erstrittene und erarbeitete Gestaltung in Köln-Ehrenfeld.

No responses yet

Kinderreport 2015

Kinderrechte sind kein Gedöns!

Schreibt das Deutsche Kinderhilfswerk in einem Newsletter:

Foto: Andreas Schönefeld

Foto: Andreas Schönefeld

 

Liebe Freundinnen und Freunde des Deutschen Kinderhilfswerkes,

die Ergebnisse unseres Kinderreports 2015 haben gezeigt, dass erhebliche Defizite bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention bestehen und die Kinderrechte zu wenig bekannt sind. Nur eines von fünf Kindern kennt die internationalen Kinderrechte genau oder zumindest ungefähr. Auch bei den Erwachsenen sieht es nicht besser aus: Jeder Dritte weiß gar nicht, was sich überhaupt hinter der UN-Kinderrechtskonvention verbirgt.

Das wollen wir ändern! Wir brauchen in Deutschland ein Bildungsoffensive in Sachen Kinderrechte, denn Kinderrechte sind kein Gedöns, sie gehören ins Zentrum der politischen Aufmerksamkeit.

 

Die Pressemeldung des Deutschen Kinderhilfswerkes vom 29.1.2015

Ausgewählte Ergebnisse aus dem Kinderrechtreport

Der komplette Report

 

No responses yet

Partizipation ins Parlament

Partizipation erreicht Parlament

Bürgermeister, Politiker gehen in die Lehre

neuer Beruf: Beteiligungsmanager/in

die Zeit ist reif: mehr-demokratie-wagen !

.

Wie viel lebendiger, offener und demokratischer, und damit attraktiver wären doch unsere Parlamente, wenn dort vielfältige Partizipationsmethoden angewendet würden.

 

Ideenfindung, produktiver als in jeder Fraktionssitzung, Foto: Andreas Schönefeld

Ideenfindung, wäre produktiv für jede Fraktionssitzung, Foto: Andreas Schönefeld

Das wären: professionelle Moderation und Methoden der Analyse, der Ideen- und Entscheidungsfindung. Methoden zum Austausch von Positionen und Argumenten zwecks Findung möglichst guter und gemeinsamer Lösungen.

 

mind-map: wo beteiligen wir schon, wo wollen wir das nicht, wo wollen wir Bürger beteiligen? Foto: Andreas Schönefeld

mind-map: wo beteiligen wir schon, wo wollen wir das nicht, wo wollen wir Bürger beteiligen? Foto: Andreas Schönefeld

Continue Reading »

No responses yet

Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

hat 2010 eine sehr, sehr gute Broschüre herausgegeben unter dem Logo: Für ein kindergerechtes Deutschland!

 

In kurzen, sehr prägnanten Beiträgen (jeweils 6-12 Seiten) werden für die Praxisfelder

Kindertageseinrichtungen,

Schule,

Kommune,

Kinder- und Jugendarbeit

und Erzieherische Hilfen

Allgemeine Qualitätsstandards und Empfehlungen formuliert

 

kindergerechtes-deutschland-brosch_C3_BCre-qualit_C3_A4tsstandards,property=bild,bereich=bmfsfj,sprache=de,width=144,height=225

 

Die Broschüre “Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen” hier als PDF. Hier kann sie direkt bestellt werden. Es lohnt sich!

No responses yet

Freiheit, Wünsche, Rechte

Kinder brauchen zum Wachsen Freiheit.

Kinder haben Wünsche.

Kinder haben Rechte.

 

Welche Rechte gestehen wir den Kindern zu? Foto. Andreas Schönefeld

Welche Rechte gestehen wir den Kindern in einer Kita-Verfassung zu?
Foto: Andreas Schönefeld

 

Die Vereinten Nationen (UN) verabschiedeten 1989 das Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention). Am 5. April 1992 traten diese in 54 Artikel in Deutschland in Kraft.

Artikel 12 regelt die „Berücksichtigung des Kinderwillens“. Hier ein Überblick auf alle Rechte und Paragraphen.

 

Wo noch werden welche Rechte den Kinder garantiert?

Continue Reading »

No responses yet

Next »