Archive for the 'Kinder brauchen Natur' Category

Kultur-Spuren. Feier der Wildnisschule Hoher Fläming

Die Wildnisschule Hoher Fläming von Paul Wernicke hat allen Grund zu feiern.

Sie stiftet Verbindung, eine Kultur!

Spuren weisen in unsere Zukunft:

Alle Fotoinspirationen von Andreas Schönefeld vom Herbstfest 2019.

Dank an die Künstler!

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Alle Lebewesen auf der Erde sind miteinander verwandt. Namibia. Afrika

Foto: Andreas Schönefeld

Auf Spurensuche in Namibia, im südlichen Afrika.

Die San (Buschmänner), die als Jäger- und Sammlervolk nomadisch lebten sind wohl im südlichen Afrika die Urbevölkerung. Felsenmalereien bezeugen das.

Jetzt leben in dem Wüstenland Namibia am Atlantik neben den vielen wilden Tieren auch noch Damara, Herero, Himba, Joansi, Nama, Ovambo und Weiße der einstigen Kolonialmächte aus England und vor allem Deutschland. Erst 1990 wurde Namibia unabhängig. In Südafrika gab es noch später, am 24. April 1994, freie Wahlen. Nelson Mandela wurde erster schwarzer Präsident. Multikulturelle Gesellschaften versuchen sich demokratisch zu finden im Angesicht ihrer Geschichte, der Kolonialzeit, der Apartheid und der historischen Machtansprüche, Unterdrückungen, Vertreibungen und Vernichtungen verschiedenster Gruppen.

Foto: Andreas Schönefeld

„Alle Lebewesen auf der Erde sind miteinander verwandt“. Diese Erkenntnis fand ich bei Carmen Rohrbach: Namibia. Abenteuerliche Begegnungen mit Menschen, Landschaften und Tieren. München 2005. Vielleicht eine Grundeinsicht bei der Entwicklung  und Verfassung von Gesellschaften.

Foto: Andreas Schönefeld

Im Folgenden zitiere ich:

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Wildnispädagogik – Mein Feuer brennt …

… für die Kunst des Mentorings.

Foto: Andreas Schönefeld

Ich will die Kunst und die Kraft, die Magie und den Zauber der Wildnispädagogik verstehen.

Was geschieht mir? Wie wirkt diese Kraft in mir? Was kann ich damit machen? Wie erweitert sich der Kosmos in mir? Wie entfaltet und wächst diese Gemeinschaft der Wildnis-Suchenden, mit der ich gerade eine neunmonatige Weiterbildung erlebe?

Zu allererst: Ich/Wir tun es! Alleine und gemeinsam, als „kleine“ Menschen/Teilnehmer im „großen“ Orchester/Spiel spielen wir wachsam mit.

Da sind aber auch diese Mentoren, Paul Wernicke, Tim Taeger und Wieland Woesler mit ihren Helfern, Lucas und Kathrin. Da sind auch die anderen Teilnehmer als Experten und mit ihren eigenen Feuern, die sie entfachen und die auch uns erhellen und wärmen.

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Wofür gehst Du? Wildnispädagogik

Drei Nächte und drei Tage im Wildniscamp.

Die Sprache des Waldes. Es geht um Wahrnehmung. Öffnung der Sinne. Erweiterung. Hören. Die Sprache der Vögel. Die universelle Sprache der Natur, die jedes Tier und jeder Vogel versteht. Es geht um uns selbst in diesem Konzert. Auch wir sind nur ein Tier. Alle trinken das gleiche Wasser und atmen die gleiche Luft.

Foto: Andreas Schönefeld

Wir spielen, wir ahmen Tiere, Vögel nach. Auf zwei mal zwei Metern im Wald dürfen wir mit verbundenen Augen ein Tier sein. Ich bin ein Waschbär und freue mich, dass es dort Baumstämme und Äste gibt, auf denen ich wippen kann. Die brechen. Das macht Spaß. Im Laub wühlen, alles erkunden, ertasten, riechen und schmecken. Ich beiße sogar in einen Ast und in noch einen. Wir gehen in einen anderen Wald. Auch dort verbundene Augen. Barfuß lassen wir uns von einem anderen führen, dann führen wir, nun gehen wir beide alleine, blind und barfuß durch den Wald. Vorsichtig, denn da sind Stöcke, Zapfen, Dornen auch, aber auch Laub, Gras, Moos und die Bäume, diese Freunde.

Wir vertrauen nun dem Wald. Und vor allem uns selbst. Wir vertrauen den anderen und unseren Mentoren (Paul, Tim und Wieland und deren Helfern Kathrin und Lucas). DANKE. Es geht um uns: Wofür gehst Du?

Foto. Andreas Schönefeld

Es ist wohl dieser Rahmen, der uns schützt und wachsen lässt:

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Mit Kindern Hütten bauen

Foto: Andreas Schönefeld

In der Kita, im eigenen Garten, im Wald lassen sich auf einfache Weise mit Kindern Hütten planen und bauen.

Dazu habe ich ein paar Bilder und Ideen zusammengeschraubt:

Schutzhütte im Wald, Foto Andreas Schönefeld

Schutzhütte mit einem halben Meter Laub rundherum, Foto Andreas Schönefeld

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Feuer ist meine Seele. Wildnispädagogik

Foto: Andreas Schönefeld

Feuer ist Leben.

Das innere Feuer strahlt. Klarheit. Bewusstsein. Ausstrahlung.

Wildnispädagogik befeuert das Leben, die Kraft.

So habe ich es erlebt auf der ersten Einheit (drei Tagen und drei Nächten) meiner Wildnispädagogik-Weiterbildung.

Wir haben gelernt, Feuer zu machen, ohne Streichholz oder Feuerzeug, mit einem Feuerschlageisen oder einen Holzbohrer mit Feuerbrett, Spindel und Bogen.

Kernroutinen übten wir: den weichen Gang / Fuchsgang, den weichen Blick / Eulenblick und einen eigenen Sitzplatz suchen und immer wieder besuchen.

So entstehen Achtsamkeit, Wahrnehmung und Respekt in Form der Verbindung mit der Natur, mit dem eigenen Ich und der Gemeinschaft der anderen Teilnehmern.

Drei Mentoren sind bei uns: Tim Taeger, Paul Wernicke und Wieland Woesler. DANKE. Danke auch an deren Helfer: Lucas und Kathrin.

In einem Lied, das wir lernten, heißt es: Erde ist mein Körper, Wasser ist mein Blut, Luft ist mein Atem, Feuer ist meine Seele.

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Uns fehlt der Mut – unsere Kinder sind für den Ausbruch bereit

In diesem Sinne fordert der Kinderarzt Dr, Herbert Renz-Polster: Kindheit wagen! am Schluss seines neusten Buches „Erziehung prägt Gesinnung. Wie der weltweite Rechtsruck entstehen konnte – und wie wir ihn aufhalten können“.

Ich zitiere hier aus seinem Buch:

[…] wer will, dass es unter Menschen menschlich zugeht, muss den Menschen eine sichernde, ermutigende Kindheit zugestehen.

Für mich ist – das ist die Quintessenz meines Buches – genau das die Antwort auf den Rechtspopulismus: Kindheit wagen! Denn Kinder, die ihre Kindheit innerlich unverletzt, mit Selbstvertrauen, wachen Augen, Einfühlungsvermögen und Mut unter dem Herzen verlassen, sind widerstandsfähig – gerade gegenüber den Verlockungen des Rechtspopulismus. Allen Kindern ist eine solche Kindheit zu wünschen. (S. 263)

Foto: Andreas Schönefeld

Wenn etwas gegen Vorurteile und Ausgrenzung hilft, dann ist es die gelungene menschliche Entwicklung. Schutz vor Hass bildet sich dort, wo Kinder lernen, anderen Menschen angstfrei, empathisch und zugewandt zu begegnen. Schutz vor Hörigkeit bildet sich dort, wo Kinder mündig werden – indem sie mitsprechen dürfen, indem sie selbstbewusst und sozial kompetent werden. (S. 236)

Kinder, Ihr seid willkommen und ihr seid alle wichtig – müsste das nicht über jeder Einrichtung in großen Lettern stehen? Und müssten die Kinder dort nicht tagtäglich das erfahren: Ihr habt eine Stimme, nutzt sie! Hier seid ihr nicht ausgeliefert, hier werdet ihr nicht beschämt – wäre nicht das ein Rezept gegen die Hörigkeit und die Ängstlichkeit? (S. 264)

Wir funktionieren die Kitas zu Schulen um, weil wir glauben,

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Magie, Wege, Ecken und Verstecke für Kinder im Garten

Foto: Andreas Schönefeld

„Eins jedenfalls steht fest: Kinder lieben Abenteuer. Sie verstecken sich gerne, um für die Erwachsenen ‚unsichtbar‘ zu werden, sie hüten mit Wonne ihre kleinen Geheimnisse, aber sie brauchen auch Geborgenheit und Schutz. Und wo finden sie dies alles besser als in einem grünen Blätter-Dschungel – wo sie nach Herzenslust klettern und Verstecke bauen, Höhlen graben, durchs Unterholz kriechen und ihre Fantasie spielen lassen können? […]

… vielleicht ist Ihr Garten groß genug für eine grüne Grenze aus Buschwerk und eventuell einigen Bäumen?

ein Streifen von drei bis fünf Metern Breite würde schon genügen.“

Christiane Widmayr (Text) und Anneliese Kompatscher (Fotos) zeigen in ihrem Buch „Kinder und Gärten“ mit dem Untertitel „Spielen, Toben, Staunen und Entdecken“ (München 2004), wie wir mit einfachen Mitteln Magie in den Garten bekommen (Zitat oben auf S. 30).

Warum schreibe ich das? Ich tue es als Anwalt unserer Kinder. Siehe dazu bitte auch meinen früheren Beitrag: Kinder brauchen Natur – mehr Matsch!

Foto: Andreas Schönefeld

Ich zitieren im Folgenden weiter (und gebe im Anschluss noch einige weitere Buchtipps):

Welches Gehölz hält Kindern stand?

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leben – Bilder fragen

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In der Kindheit wird verhandelt, ob wir widerstehen können. Herbert Renz-Polster: Erziehung prägt Gesinnung

Der Kinderarzt Dr. Herbert Renz-Polster fragt in seinem aktuellsten Buch wie politische Haltungen in die Köpfe von Kindern kommen. Wie der weltweite Rechtsruck entstehen konnte – und wie wir ihn aufhalten können??

Im Folgenden zitiere ich aus seinem Buch:

In der Kindheit […] bilden wir das soziale Vermögen aus, mit dem wir uns in die Gesellschaft einbringen – und mit dem wir Krisenzeiten begegnen. In der Kindheit wird verhandelt, mit welchem Grundgefühl wir uns dem Leben stellen – ob das Gefühl von Schutz dominiert oder von Verletzlichkeit. In der Kindheit wird verhandelt, ob wir widerstehen können. (S. 119)

In der Kindheit. Foto: Andreas Schönefeld

Kinderbilder […]

Wer seine Mitmenschen als grundsätzlich „gutwillig“ empfindet – wird auch deren Kinder als vertrauenswürdig betrachten. Wer dagegen die Menschen als selbstsüchtig und böse ansieht, wird erst recht den Kindern Mängel und Defizite unterstellen. Und natürlich entscheidet diese innere Grundeinstellung auch darüber, wie wir im Alltag ganz konkret mit den Kindern umgehen. Darüber, in welcher „Beziehungssprache“ wir mit ihnen sprechen. Ob diese Sprache eher Verbundenheit und Gemeinsamkeit betont oder aber Kontrolle und Distanz. Ob uns eher wichtig ist, dass unser Kind Gehorsam entwickelt oder Vertrauen. Ob es in der Erziehung des Kindes um seine Einhegung und Besserung – oder aber um seine Begleitung, ja, sogar Ermächtigung geht. (S. 85f)

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