Freiwilliges Jahr Beteiligung

Aug 29 2017

“Wir können es besser!”

Acht junge Leute, haben gerade ihr Freiwilliges Jahr beendet und planen Ende 2012, ein eigenes viel besseres Freiwilliges Jahr auf die Beine zu stellen.

Sie haben es geschafft, haben viele begeistert, sie sind ein ganz tolles, vielseitig kompetentes Team. Heute arbeiten (meist ehrenamtlich) 18 junge Menschen für die Ideen eines Freiwilligen Jahres Beteiligung. Seit drei Jahren, seit 2014 haben sie schon in Berlin junge Menschen begleitet und das Freiwillige Jahr Beteiligung etabliert. Die Anliegen der Jugendlichen im Freiwilligen Jahr stehen im Mittelpunkt. Ihr Engagement, ihre Fragen, ihr Suchen, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ideen, aber auch Sorgen, Nöte und Klagen stehen im Mittelpunkt. Aus dieser eigenen Suche heraus, “wer bin ich und warum bin ich hier?

wer bin ich? warum bin ich hier?, Foto Andreas Schönefeld

wer bin ich? warum bin ich hier?, Foto Andreas Schönefeld

entsteht das Engagement für Bildung, Partizipation und Demokratie. Dieser demokratische Ansatz macht das Erfolgsrezept dieser jungen Truppe und Bewegung aus. Beispielhaft dafür sind eigenen, einsatzstellenübergreifende Projekte oder selbstorganisierte Bildungstage. Das Berliner Team und ihr Freiwilliges Jahr sind ein Leuchtturm, beachtenswert und förderwürdig.

Gestern war das offizielle Abschlussfest und die Zertifikatübergabe an die vierzig Freiwilligen, die ein Jahr lang sich in vielen Berliner Schulen, Vereinen und Einrichtungen engagiert haben. Gemäß dem Motto Aufstehen, Mitreden, Gestalten sprach der Abend für sich. Es gab Bewegung, Emotionen, Beiträge aller Art, viel Wertschätzung, Umarmungen, Dank, Witz, Kreativität, Intelligenz, Tränen, später Tanz, ein Fest. Reflektionen und Geschichten der vier pädagogischen Teamer*innen sowie Fotos über das letzte Jahr ließen ahnen, welche tiefen und großartigen Bedeutungen dieses Jahr für alle Beteiligten brachte.

Jede/r bekam schließlich ein Zertifikat mit einigen persönlichen Sätzen überreicht, dazu ein Foto, auf dessen Rückseite die Betreuer noch einmal, handschriftlich ihre Wertschätzung ausdrückten.

Dies ist nur ein Beispiel für die großartige Bildungsarbeit dieses großen jungen Teams, die ich so schätze und als ein Einsatzstellenbetreuer drei Jahre lang mitbekommen habe. Wir können das besser – das haben sie bewiesen. Das kann ich bezeugen als jemand, der selbst Zivildienst machte und auch schon an anderer Stelle vier Jahre lang Freiwillige eines Freiwilligen Jahres Kultur in einer Einsatzstelle betreute. Dank an das Team und die fünf Freiwilligen, die ich jetzt in Berlin erleben durfte.

Ein weiteres Beispiel sprich für das neue Berliner Modell. Das ganze Fest war verantwortlich organisiert und geleitet durch einen Freiwilligen des ersten Jahrganges. Als Moderator*innen führten durch den Abend eine Freiwillige des ersten Jahrganges und ein Freiwilliger des zweiten. Jede/r der jetzigen Freiwilligen ist jetzt aufgerufen, weiter mitzumachen und sich zu engagieren für diese Bewegung des Freiwilligen Jahres Beteiligung.

Aufstehen, Mitreden, Gestalten. Der Freiwilligendienst für Jugendbeteiligung. Schaut in den Internetauftritt. Auch er überzeugt wahrscheinlich viele, die sich einmischen wollen.

 

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