Zuhause im Wald . Was passiert eigentlich in einer Waldgruppe?

Die Kinder spielen und spielen und spielen. Die Vögel sind zu hören. Wir haben heute schon Spinnen, eine Raupe, Motten, Schmetterlinge gefunden.

Hier herrscht Frieden, Ruhe, Freies Spiel wie aus dem Lehrbuch. Der Wald gibt uns alles, wir sind hier zuhause. Bewegung, Impulse, Aktion, Kooperation, Auseinandersetzung, Besprechung, Ideen, Geschichten werden gesponnen.

Streit um einen Stock. Knack der ist kaputt. Lachen darüber, weiter im Spiel, Streit, Entspannung.

Zuhause im Wald, Foto Andreas Schönefeld

Dies ist nur eine Beschreibung einer kleinen Szene der Kita-Waldgruppe, die anlässlich der Coronapandemie gegründet wurde.

Mehr dazu unter: https://www.kinderkinder.dguv.de/wissbegierig-im-wald/, siehe auch: https://www.jugendwohnen-berlin.de/wp-content/uploads/2020/11/Lockdown-als-Chance-Waldprojekt-der-Kita-Bethaniendamm_fruehe-Kindheit.pdf

 

Es gibt eine zweite Probephase der Waldgruppe. Die erste wurde innerhalb von zehn Tagen eingerichtet. Die zweite startet Mitte September und geht bis Ende Oktober 2020. 13 Mädchen und Jungen sind dabei, zwischen 3 und 6 Jahren. Ein Teil war schon in der ersten Gruppe, einige sind zum ersten Mal mit in der Waldgruppe. Einige Kinder kenne ich noch nicht.

Der erste Tag. Was ist das? Es ist so, als wären wir schon immer zusammen im Wald. Der Wald, unser Platz war, und wurde immer mehr das Zuhause der Kinder. Unserer Weg und unsere Orte bekamen Namen (Schlangenbaum, drei Buchen, Fünf-Wege-Platz, Elefantenbaum, Glitzerkönig, das geheimste Geheimversteck im ganzen Plänterwald, hier haben wir den Maulwurf beerdigt) und wir erzählten uns immer wieder die Geschichten dazu. So wurden es unsere Songlines, unsere Verbindungen.

 

Welche Magie, welcher Zauber, welche Wunder durften wir da im Wald erleben?

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