Partizipation erreicht Parlament
Bürgermeister, Politiker gehen in die Lehre
neuer Beruf: Beteiligungsmanager/in
die Zeit ist reif: mehr-demokratie-wagen !
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Wie viel lebendiger, offener und demokratischer, und damit attraktiver wären doch unsere Parlamente, wenn dort vielfältige Partizipationsmethoden angewendet würden.
Ideenfindung, wäre produktiv für jede Fraktionssitzung, Foto: Andreas Schönefeld
Das wären: professionelle Moderation und Methoden der Analyse, der Ideen- und Entscheidungsfindung. Methoden zum Austausch von Positionen und Argumenten zwecks Findung möglichst guter und gemeinsamer Lösungen.
mind-map: wo beteiligen wir schon, wo wollen wir das nicht, wo wollen wir Bürger beteiligen? Foto: Andreas Schönefeld
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Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
hat 2010 eine sehr, sehr gute Broschüre herausgegeben unter dem Logo: Für ein kindergerechtes Deutschland!
In kurzen, sehr prägnanten Beiträgen (jeweils 6-12 Seiten) werden für die Praxisfelder
Kindertageseinrichtungen,
Schule,
Kommune,
Kinder- und Jugendarbeit
und Erzieherische Hilfen
Allgemeine Qualitätsstandards und Empfehlungen formuliert
Die Broschüre „Qualitätsstandards für Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ hier als PDF. Hier kann sie direkt bestellt werden. Es lohnt sich!
Ab sofort wieder erhältlich in der Lizenzausgabe für nur 4,50 Euro:
Dieses Buch ist Grundlage der Ausbildung zum
„Multiplikator für Partizipation in Kindertageseinrichtungen“. Es sollte in keiner Kita fehlen.
Schriftenreihe (Bd. 1168) der Bundeszentrale für Politische Bildung
Partizipation in Kindertageseinrichtungen
So gelingt Demokratiebildung mit Kindern!
„Auch in Kitas sind Kinder in der Lage, über sie betreffenden Angelegenheiten mitzuentscheiden.
Das Handbuch zeigt mit vielen Praxisbeispielen, wie einfach demokratisches Denken und Handeln geübt und somit Bestandteil der pädagogischen Bildungsorientierung werden kann“.
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Eine Kita-Verfassung einführen! Wie geht das?
Was machen wir bei einer dreitägigen Fortbildung?
Eine Bildergeschichte zeigt wie es geht:
Ihr bucht mich für drei Tage. Ich bringe gute Laune mit.
Energie und Motivation – viel über Partizipation und Kinderrechte – und dann geht es los
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Erstens: Jeder Mensch hat das Recht, Rechte zu haben (Hannah Arendt). Das sollte für alle gelten – auch für Kinder.
Rechte schützen die Kinder vor Willkür, vor der Abhängigkeit von der guten oder schlechten Laune der Erwachsenen / Erzieher_innen.
Hier geht es also um eine Machtfrage. Erwachsene / Erzieher_innen geben bewusst Macht ab.
Zweitens: Im Wissen darum, dass wir alle von Natur aus das Lebendige lieben, und im Vertrauen auf das selbstständige, lebendige Wachsen eines jeden Menschen sind Rechte nötig, um dem Kind den Freiraum zum Wachsen, zur (Selbst-) Entwicklung oder (Selbst-) Bildung zu eröffnen.
Foto: Andreas Schönefeld
„Darf ich auf Toilette?“ wie kann es sein, dass ein Kind mir diese Frage in der Kita stellt? Was läuft hier schief?
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… und Partizipation bildet
Rüdiger Hansen, Raingard Knauer, Benedikt Sturzenhecker: Partizipation in Kindertageseinrichtungen. So gelingt Demokratiebildung mit Kindern! Weimar, Berlin 2011:
Bildung in Kindertageseinrichtungen verlangt nach Partizipation:
nach einer möglichst weitgehenden, für die Kinder deutlich erfahrbaren Selbstbestimmung in der Gemeinschaft. Kinder müssen erkennen können, dass sie es sind, die die Bildungsthemen und –settings bestimmen – als Individuum und als Gruppe.
Foto: Andreas Schönefeld
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„Bis jetzt hing alles
vom guten Willen
und von der guten
oder schlechten Laune
des Erziehers ab.
Das Kind war nicht berechtigt,
Einspruch zu erheben.
Dieser Despotismus
muss ein Ende haben.“
Janusz Korczak 1920
In diesem Blog wird es um Partizipation und Bildung gehen,
um die Rechte von Kindern und Jugendlichen.
Daher stelle ich mich erst einmal vor:
Ich engagiere mich für Kinder- und Jugendbeteiligung,
für mehr Teilhabe, Partizipation, für mehr Demokratie.
Dies verlangt Respekt vor dem Einzelnen und vor seinen Rechten als Mensch.
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