Bürgerbeteiligung. Der Film: Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung

Foto: Andreas Schönefeld

Foto: Andreas Schönefeld

 

In dieser Woche ist der Dokumentarfilm „Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung“ von Anna Ditges in den Deutschen Kino angelaufen.

Tatort: Köln. Köln-Ehrenfeld. Mitten im Herzen Ehrenfelds liegt das Industieareal der ehemaligen Helioswerke, teils eine Brache, teils belebt und beliebt durch einen Musikclub, Handwerkern, Händler und Restauration. Ein Investor will nun eine Shopping Mall auf dem Gelände errichten. Die Anwohner und Nutzer protestieren. Eine Bürgerinitiative entsteht. Der Bezirksbürgermeister vermittelt. Ein Bürgerbeteiligungsverfahren wird eingeführt. In Arbeitsgruppen mit kompetenten Bürgern entstehen Visionen und Modelle. Über die Schulverwaltung wird der Vorschlag zum Bau einer Schule eingebracht. Man einigt sich mehrheitlich auf den Bau einer innovativen Grundschule. Die Inklusive Universitätsschule soll gebaut werden. So aktuell auch der Beschluss des Rates der Stadt Köln. Doch eine dort ansässige Tischlerei hat schon aufgegeben.

Die Ehrenfelder Filmemacherin Anna Ditges filmt zwei Jahre lang diesen Prozess und zeigt Investoren, Verwaltung, Nutzer und die Bürgerinitiative. Siehe auch folgende Ankündigung.

Der Film zeigt uns die Menschen rund um und auf dem Helios-Areal. Er ist vielleicht ein gutes Lehrstück in Sachen Demokratie und Bürgerbeteiligung. Interessant wird es sein, den Blog der Bürgerinitiative  zu verfolgen. Gelingt wirklich die gemeinsam erstrittene und erarbeitete Gestaltung in Köln-Ehrenfeld.

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